TONspur I - Hojsa-Hojsa-Koschelu - „WEANATANZVERBREITER“ am 25.06.2026
Tommy Hojsa, seine Tochter Constanze und Rudi Koschelu luden zu einer musikalischen Zeitreise durch die Welt der 200-jährigen Wiener Volksmusik ein.
Rudi Koschelus enormes Wissen und das riesige Repertoire des Sängers und Kontragitarristen, der als wandelndes Wienerliedlexikon gilt, sorgten für die besondere Authentizität des Vortrags.
Vater und Tochter Hojsa, die zu den bedeutendsten Ensembles der Wiener Musik zählen, begeisterten mit ihrer profunden Kenntnis des Repertoires, ihrer natürlichen Zweistimmigkeit und ihrem ungekünstelten, authentischen Vortrag und bewiesen damit ihre große Liebe zum Wienerlied.
Constanze Hojsa bestach durch ihre Dudlerinterpretationen, während Tommy Hojsa als virtuoser Akkordeonist das Trio komplettierte.
Als vielseitiger Musiker arbeitete Tommy, Sohn der Wienerlied-Legende Walter Hojsa, in verschiedenen Genres und unter anderem mit dem Jazzgitarristen Karl Ratzer sowie der Hiphop-Gruppe Waxolutionists zusammen. Seit über 25 Jahren beschäftigte er sich intensiv mit klassisch-wienerischer Instrumentalmusik, die allgemein als Schrammelmusik bezeichnet wird. Seit 2002 war Hojsa zunehmend als Bühnenmusiker im Einsatz. 2013 wirkte er als Theatermusiker bei der Salzburger Festspiel-Produktion „Lumpazivagabundus“ mit und zeichnete 2014 gemeinsam mit Matthias Jakisic für die musikalische Gestaltung der Salzburger Festspiel-Produktion „Die letzten Tage der Menschheit“ verantwortlich.
Im Mittelpunkt seiner musikalischen Aktivitäten standen dabei stets das Wienerlied, die Schrammelmusik, das Dudeln und die Volksmusik.
Rudi Koschelu erlernte den Beruf des Schriftsetzers. Wie sein Vater musizierte er als Kontragitarrist und Sänger in zahlreichen Ensembles. 1978 entschloss er sich, Berufsmusiker zu werden. Er musizierte mit namhaften Künstlern wie dem legendären Karl Hodina, aus dessen Feder „Der Herrgott aus Sta“ stammt. Zahlreiche Auftritte bei Wienerlied- und Schrammelmusikfesten sowie in Rundfunk und Fernsehen zeugten von seiner regen musikalischen Tätigkeit. Ein sensationelles Gesangs- und Textrepertoire sowie die Fähigkeit, zwei- oder auch dreistimmig in jeder Stimmlage zu singen, zeichneten Koschelu als Wienerlied-Sänger aus. Als einer der wenigen in diesem Genre beherrschte er zudem das Dudeln, die spezielle Wiener Art des Jodelns, auf die er sich in den vergangenen Jahren spezialisiert hatte.
Ensemble:
Constanze Hojsa – Gesang
Tommy Hojsa – Gesang, Akkordeon
Rudi Koschelu – Kontragitarre, Gesang