TONspur trifft SCHIspur
Quadro Nuevo gründete sich 1996. An irgendeinem grauen Januartag jenes Jahres trafen sich vier junge Herren zum ersten Mal auf einem Parkplatz in der Nähe von Salzburg. Sie kannten sich vorher kaum und sollten Filmmusik für den ORF einspielen. Die Gage hierfür wurde anschließend im örtlichen Spielcasino verpulvert und der Film wurde nie gesendet. An jenem Tage jedoch war eines klar:
Ein neues Quartett mit einem unverwechselbaren Sound war geboren. Ab jetzt sollte es nur noch eines geben – Quadro Nuevo, die Liebe zur nostalgisch-akustischen Musik und die gemeinsamen Reisen von Abend zu Abend, von Bühne zu Bühne. Ein Traum wurde wahr, der Überschwang des Glücks ist in jedem Ton zu hören.
Seit 30 Jahren tourt das Quartett durch die Länder der Welt und gab rund 4000 Konzerte. In dieser Zeit hat das Ensemble eine ganz eigene Sprache der Tonpoesie entwickelt. Sie ist geprägt von der europäischen Spielform des Tangos, der leidenschaftlichen Liebe zum Instrument und von großer Spielfreude. Das Geheimnis ist Hingabe: Selten hat man erlebt, dass Musik mit so viel Spannung, Verve und Einfühlungsvermögen in fremde Kulturen dargeboten wird.
Die Auftrittsorte sind so verschieden wie die Wurzeln ihrer Musik: Das Ensemble ist nicht nur auf zahlreichen Festivals und in renommierten Konzertsälen wie der New Yorker Carnegie Hall, dem Montreal Jazz Festival, der Internationalen Jazzwoche Burghausen, dem Rheingau Musikfestival, den Meraner Musikwochen, dem Jazzfestival Saalfelden, dem Ollinkan-Festival Mexico City oder dem Quebec-Festival zu Gast. Die spielsüchtigen Virtuosen reisen auch als Straßenmusikanten durch den mediterranen Süden und fordern als nächtliche Tango-Kapelle zum Tanz.
Quadro Nuevo erhielt zweimal den ECHO als „bester Live-Act des Jahres“, mehrfach den German Jazz Award und eine Goldene Schallplatte. Darüber hinaus erhielt das Quartett zwei Mal den ECHO und eine Goldene Schallplatte. Am 11.7.2013 konzertierte Quadro Nuevo zum ersten Mal auf der TONspur-Bühne am Asitz und hinterließ eindrucksvolle TONspuren. Am 17.12. dieses Jahres kommt das Ensemble wieder und blickt mit Liedern wie „Es ist ein’ Ros’ entsprungen“ und „Maria durch ein’ Dornwald ging“ zurück in die Jahrhunderte und setzt des Menschen Suche nach Trost und Liebe musikalisch um.
Das akustisch-instrumentale Quartett spielt zur Vorweihnachtszeit eine sehr persönliche Auswahl an stimmungsvollen Melodien und stellt dabei sein Winter-Album DECEMBER vor.
Besetzung:
Mulo Francel: Saxophone, Klarinetten
Mandoline D.D. Lowka: Kontrabass
Percussion Andreas Hinterseher: Akkordeon, Bandoneon, Trompete
Tim Collins: Vibraphon