TONspur II - Landstreich plus

„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, … und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“ (Goethe)

„Die Landstreich" war eine Musikkabarett-Combo, die aus einer studentischen Volksmusik-Band entstanden ist. Da hieß die Gruppe noch "Steirische Landstreich" und bestand aus fünf steirischen Musikern. Ziel war es, mit unterhaltsamer Musik bei allerlei Festivitäten andere allfällige Nebenjobs wie Kellnern, Christbaumverkaufen und lästige Sommerjobs obsolet zu machen.

Das erste Album erschien 1995. Ab 1997 arbeiteten Gerhard Draxler, Edith Zimmermann und Christof Spörk etwas ernsthafter mit dem (damals noch unbekannten polnischen Straßenmusikanten und) Ausnahmeakkordeonisten Krzysztof Dobrek und dem Posaunisten Leonhard Paul (heute "Mnozil Brass") zusammen. Seine endgültige Wandlung zur Bühnenband "Die Landstreich" erfuhr das ab 1998 zum Quartett geschrumpfte Ensemble mit den beiden vergriffenen CDs "Spenden Sie" (1999) und "Stau" (2001).

Künstlerisch fand man sich irgendwo zwischen dreistimmigem satirischem Gesang, v.a. nach Texten von Christof Spörk, und ausgefeilten mittelosteuropäischen Kompositionen von Krzysztof Dobrek.

Nach der Anfang 2005 verkündeten offiziellen "Pause" beschritten die Mitglieder der Band (Krzysztof Dobrekt, Christof Spörk, Edith Zimmermann und Gerhard Draxler) sehr unterschiedliche Wege.

2015 beschlossen die vier Landstreicher, im April 2016 ein paar Revival-Konzerte zu geben. Ein Jahr später feierte die legendäre Musikkabarett-Formation „Landstreich“ nach einer elfjährigen Pause eine umjubelte „vorübergehende Auferstehungstour“, unter anderem bei der Eröffnung der Wiener Festwochen. Im Juni 2017 gab „Landstreich plus“ je ein Exklusivkonzert pro Bundesland. Der polnisch-wienerische Weltakkordeonist Krzysztof Dobrek, der neo-burgenländische Musikkabarettist Christof Spörk und der hauptamtliche Kolchosenchef Gerhard Draxler kehrten zu ihren Wurzeln zurück und holten sich Verstärkung durch die großartige Wiener Geigerin und Sängerin Johanna Kugler (die bereits 2009 mit dem grandiosen Frauen-Power-Streichquartett „Netnakisum“ sensationelle TONspuren hinterlassen hat). Ihr Programm: Die besten Songs aus der Landstreich-Zeit plus launige Sketches und neue Schmankerl aus der bewährten Text- und Musikwerkstatt „Dobrek-Spörk“.

 Ensemble:

Christof Spörk – Klarinette, Gesang  
Krzysztof Dobrek – Akkordeon
Gerhard Draxler – Kontrabass, Gesang
Johanna Kugler – Geige, Gesang

Foto- und Videoalbum