TONspur IV - SVÄNG

06.08.2020

„Wenn ich musiziere, ist es wie eine Art Gebet. Ein Dank für diese Gabe.“ (Sting)   

SVÄNG fand sich 2003 am Folkdepartment der Sibelius-Akademie in Helsinki. Was als 30-minütige praktische Abschlussarbeit gedacht war, bereitete den Bandmitgliedern so viel Spaß, dass bald schon der Entschluss gefasst war, dem verkannten Instrument "Mundharmonika" zu mehr Ansehen zu verhelfen. Bereits die erste CD erlangte internationale Beachtung. Es folgte ein Auftritt auf der Womex (größte Weltmusik-Messe) 2007 in Sevilla – seither sind Sväng ein gern gesehener Gast auf Festivals, in Konzerthäusern (inklusive der Elbphilharmonie) und auf Kleinkunstbühnen in aller Welt, eine Tour im November 2016 brachte Sväng für 14 Konzerte nach China.


Einerseits bewegen sich die vier Musiker in den traditionellen Stilen ihrer musikalischen Vorfahren (wie dem immer in Moll gehaltenen melancholischen finnischen Tango), andererseits aber leben sie im Jetzt, in modernen Metropolen wie London, Paris oder Berlin und lassen sich von aktuellen Strömungen beeinflussen, die sie in ihre musikalischen Traditionen integrieren. 

„Sväng sind stilistisch unabhängig und in ihren ausgefallenen Klangmetamorphosen, einfach unschlagbar. Mit Bass-, Akkord- und zwei Sopran-Mundharmonikas vermessen sie die europäische Musikszene neu. Bringen finnische Volksmusik zum Swingen, geben südost-europäischer Folklore einen gänzlich neuen Sound, lassen slawische und russische Melodien in ihrer melancholischen Wucht erstrahlen…(kultkomplott.de, Konzertkritik vom 08.11.2013)

Ensemble:
Eero Turkka: chromatische & diatonische Mundharmonikas 
Filip Jers: chromatische & diatonische Mundharmonikas
Jouko Kyhälä: Harmonetta, diantonische & chromatische Mundharmonikas 
Pasi Leino: Bassharmonika